WZ Westdeutsche Zeitung 18 March 2006

»Konstanze Eickhorst masters the enormous pianistic challenges with breathtaking élan.«

Konstanze Eickhorst im Portrait bei klassik.com

»Eine CD sollte so lebendig klingen wie ein inspiriertes Konzert.« ... zum Interview
Aus dem Konzertsaal 2017-06-05T19:18:45+00:00

Aus dem Konzertsaal

Brahms-Festival 2017:
Romantische Miniaturen, Klangmalereien, gefühlsselige Schwärmereien: Die Pianistin stellte die unterschiedlichen Gefühlswelten der vier Stücke mit viel Geschick dar, das Publikum dankte mit viel Applaus. (zu den Lyrischen Stücken von Edvard Grieg)
Lübecker Nachrichten vom 16. Mai 2017


Brahms-Festival Lübeck 2016:
In der Brahms-Sonate op. 120 Nr. 1 erlebte das Publikum zwei Musikerinnen, die bestens aufeinander eingespielt waren und aufeinander eingingen, Sabine Meyer und Konstanze Eickhorst, brillant im energischen Auftrumpfen, wunderbar weich und schmiegsam, wenn die Klarinette singen durfte. Keck und munter kam das Allegretto grazioso über die Rampe, spirtzig und virtuos das Finale. … Lübecker Nachrichten vom 29. April 2016

Schumann-Fest Zwickau 2015:
… da die Solistin ihren Part virtuos beherrschte, immer wieder bestechend auf Tempo kam, ohne dass ihr Spiel im geringsten an Deutlichkeit und Anmut verlor, wurde man dem Mendelssohnschen Jugendwerk [Klavierkonzert Nr. 1 g-moll] in punkto Unterhaltsamkeit wie Tiefe in schöner Ausgewogenheit gerecht.
Freie Presse vom 6. Juni 2015

Konstanze Eickhorst war zweifellos der Magnet, der das Konzert- und Ballhaus bis auf den letzten Platz gefüllt hatte. Neben ihrer wunderbaren Beherrschung des Insturmentes, selbst in den schwierigsten Passgen, zeichnet sich ihr Spiel durch kraftvolle Eleganz, differenziertes, lyrisch sensibles, wie zupackendes Spiel ganz im Sinne des Werkes aus.
Vogtland-Anzeiger vom 11. Juni 2015

Linos-Ensemble in Deggendorf:
Natürlich wäre das gesamte Werk [Schumanns <em>Märchenbilder </em>] nichts ohne den Klavierpart, den Konstanze Eickhorst so darstellte, wie der Kritiker Joachim Kaiser über sie meinte: »Ihr besonderes Merkmal als Pianistin ist nicht nur die makellose Beherrschung des technischen Handwerks, sondern auch die Intensität des Ausdrucks«.
Donau-Anzeiger vom 7. März 2015

Mozartfest Mannheim:
Im Es-Dur-Impromptu von Schubert … kommt das fast schon chopineske ›Jeu perlé‹ mit absolutem Ebenmaß und größter Eleganz daher. Ein Zierbrunnen aus Tönen. Und auch die ›Duport-Variationen‹ Mozarts haben das gewisse Glitzern im Diskant. Konstanze Eickhorsts Läufe schnurren ab wie mit dem Lineal gezogen. Außerdem schlägt positiv zu Buche, wie subtile die Pianistin die Musik gerade an de Überleitungsstellen abseits vielfach abgegraster Höhepunkt aushört …
Mannheimer Morgen vom 1. Oktober 2014

Es war ein magischer, leidenschaftlicher Abend, den man am Ende des dritten Internationalen Klavierfestivals im Teatro Isauro Martínez erlebte. In diesem achten Konzert stellte sich die deutsche Pianistin Kontanze Eickhorst vor, die die Herzen der Laguneros eroberte, kaum daß ihre Hände die ersten Töne anschlugen und eine perfekte Interpretation der vier Stücke verhießen.
La Opinión Mexiko vom 19. Dezember 2007

Konstanze Eickhorst, however, is clearly an artist with an unusual depth of poetic response as well as a superb technician. Not only was her reading practically note-perfect, leonine in strength and convincingly thoughtful, it also exhibited a maturity of emotional conviction.
The Whig Standard in Ontario/Kanada

… Was aber Angela Firkins und Konstanze Eickhorst aus diesen virtuosen Miniaturen [Schuberts Variationen über Ihr Blümlein alle] machten, war Kammermusik der feinsten Art. Faszinierend zu hören war, wie Pianistin und Flötistin aufeinander eingingen, diese Wiedergabe war nicht nur gut gearbeitet, sie war ein Erlebnis. Entsprechend stürmisch fiel der Beifall aus.
Lübecker Nachrichten vom 4. Mai 2012

… Zur Faszination des Konzerts gehörte auch, dass Konstanze Eickhorst zuvor die c-Moll-Sonate [von Schubert] in weichem Klangsinn als lyrische Feinheit angeboten und dem reizvollen Konzert insgesamt eine eigene Würde verschafft hat.
Lübecker Nachrichten vom 3. Mai 2012

Das Publikum war mit dem Kammerkonzertprogramm im klassischen Sinn und den drei Künstlern hoch zufrieden und spendete lang anhaltenden Applaus. Egal ob Mozarts Klaviertrio B-Dur, das Klaviertrio Es-Dur von Louise Farrenc oder Anton Dvoráks »Dumky« e-Moll – immer wieder begeisterte Konstanze Eickhorst, auch Professorin an der Musikhochschule in Lübeck, mit ihrem lockeren, leichten Anschlag und schaffte eine perlende Grundlage für die beiden Streicher.
Oldenburgische Volkszeitung vom 29. September 2008

… wie Konstanze Eickhorst musizierte, es war beeindruckend. Sehr differenzierter Anschlag, improvisatorisch der zweite und dritte Satz bei Haydn [»Londoner Sonate« C-Dur], keine falsche Glätte bei Mendelssohn [Variations sérieuses], kraftvoll, durchsichtig trotz der grausigen Akustik der Halle – wie sie Melodien hervorheben kann … Störend lediglich ein technisches Gerät, vermutlich ein Stromaggregat, das selbstverständlich an leisen Stellen geräuschvoll ansprang. Kleine Bitte: Lasst die wunderbare Konstanze Eickhorst nächstes Mal bei Kerzenschein spielen.
Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 7. Juli 2007

Eine gute Wahl hatten die Solo-Bläser des RSO mit der Pianistin Konstanze Eickhorst getroffen. Die ausgewiesene Kammermusikerin gab mit behändem [sic!] und klaren Anschlag ihrem Part in Beethovens Quintett Es-Dur konzertantes Profil.
Saarbrücker Zeitung vom 9.6.2006

… Ja, und Konstanze Eickhorst ist am Klavier eine Sensation, so musikalisch, einfühlsam und außerordentlich klar perlen die Töne unter ihren Händen. Mit ihr geraten das B-Dur-Klaviertrio und das Klavierquartett in g-Moll zu wahren Preziosen der Kammermusik.
WZ Westdeutsche Zeitung vom 18.3.2006

… Der von Konstanze Eickhorst souverän gemeisterte, vollgriffig-orchestrale Klavierpart [des Sextetts von Thuille] bot eine opulente klangliche Kulisse für die bernsteinfarben leuchtenden Klänge der Holzbläser.
Westfalenpost vom 30. März 2006

Die Binnenwerke des Programms wurden vergoldet durch die geschmeidige Brillanz der Pianistin Konstanze Eickhorst, die zunächst mit den Streichen Schuberts »Forellenquintett«, dann mit den Bläsern Ludwig Thuilles Sextett op. 6 spielte.
Kölner Stadt-Anzeiger vom 23.2.2006

Die Pianistin Konstanze Eickhorst überzeugt, sie betont die heiteren Seiten des Quintetts, wie auch im Scherzo: Hier wird getanzt, keck und aufmüpfig.
NRZ Neue Ruhr Zeitung vom 24.2.2006

Dieser Klavierabend ähnelte einer Exkursion. Konstanze Eickhorst wählte für ihr Konzert bestens bekannte Werke [von Mendelssohn, Brahms und Schumann], deren Kombination überraschend Doppelbödiges offenbarte. Die Interpretationen kamen Erkundungsgängen gleich und gaben zu verstehen, dass über den Kosmos dieser Launen- und Befindlichkeits-Musik noch längst nicht das letzte Wort gesprochen ist. … Das Publikum dankte mit bewunderndem Beifall.
Mannheimer Morgen vom 24.10.2005

Perlende, schmeichelnde Kaskaden oder schäumende Eruptionen entlockt sie dem Flügel. Hinreißend, wo sie weich aufspielen kann. Überzeugend aber auch beim Zupacken. Schmunzelndes Staunen machend bei fabelhaft gearbeiteten schalkhaften Akzenten im dritten Satz [des ersten Mendelssohn-Konzerts]. Tadellos die solistischen Dialoge mit dem Orchester; prima an anderen Stellen die Verwebung des Klaverklanges mit dem Orchesterklang.
Rhein-Zeitung vom 21.9.2005

Konstanze Eickhorst spielte ihren technisch wie vor allem musikalisch unendlich heiklen Solopart [des vierten Beethoven-Konzerts] mit unauffälliger, aber umso verlässlicherer Brillanz, mit frein abgestuftem Ausdruck und einer Ruhe, die jedes Detail ausschwingen ließ, ohne das Ganze je aus dem Griff zu verlieren. Das Gleichgewicht zwischen »klassischer« Formenstrenge und Geistigkeit und »romantischer« Gefühlsintensität war in jedem Augenblick glücklich gewahrt.
Nordwest-Zeitung vom 22.11.2004

Die Spannweite zwischen klassischer Form in der Nachfolge Beethovens und romantischem Inhalt in Anlehnung an Schumann wurde mit variablem Anschlag und starkem Gestaltungswillen auf überzeugende Weise durchmessen.
Darmstädter Echo im April 2003

Mit kräftigem, sicheren Zugriff, doch auch mit feinem Gespür für Nuancen in Tempo und Dynamik lotete die Pianistin Konstanze Eickhorst Klavierwerke von Felix und Fanny zwischen Licht und Schatten aus.
Bergische Morgenpost Solingen im September 2001

Für Stürme am (musikalisch) frühlingshaften Nachmittag war Konstanze Eickhorst zuständig – mit Mendelssohns Präludium und Fuge nämlich.
Westfälische Nachrichten im September 2001

Mendelssohns erstes Klavierkonzert op. 25 g-Moll ist alles andere als »ein schnell hingeworfenes Ding«, wie der Komponist einst schrieb, sondern ein außerordentlich anspruchsvolles virtuoses Werk, das Konstanze Eickhorst mit ihrer stupenden Anschlagstechnik bestens in den Griff bekam.
Bonner Rundschau im März 2000

Auffallend bei diesem Klavierabend war, daß Konstanze Eickhorst nie an Ihre technischen Grenzen zu stoßen schien. Ob kraftfordernd im Beethoven, luftig wie im Mendelssohn oder effektreich wie bei Gubaidulina – da schien immer noch Spielraum zu sein. Dichte Klangintensität und filigrane, feinnervig ausgearbeitete Strukturen auch in den Bach Partiten.
Südkurier Ravensburg im Februar 2000

Als ideale Mozart-Interpretin, zupackend, aber stets tonlich dezent, mit differenziertem Anschlag, sensibler Gestaltung jeder einzelnen Phrase, schattierungsreicher Dynamik und lupenreiner, überlegener Technik erlebte man erstmals in Coburg … Konstanze Eickhorst. Nach geschmeidiger Orchester-Exposition fesselte sie sogleich im ersten Satz durch ihr feinnerviges, stilvolles Spiel, das in einer virtuosen Original-Kadenz gipfelte. Nach dem expressiv und duftig dargebotenen Andante ließ sie im lustigen Schlußrondo, dessen Thema an Mozarts »Komm, lieber Mai« erinnert, nochmals brillante Lauf- und Arpeggientechnik aufblitzen … Nach nicht endenwollendem Beifall des Publikums spielte Konstanze Eickhorst noch eine hochromantische, außerordentlich einfühlsame Zugabe …
Coburger Tageblatt

Am Klavier spielte die sehr selbstbewußt begleitende Konstanze Eickhorst frühe Genrestückchen – Scherzo c-Moll und Variationen op. 20 – die beide sympathisch aussehen ließen, Clara [Schumann] wie ihre Nachfahrin im virtuosen Pianistinnengewerbe.
Bonner Rundschau