Programme2018-08-13T19:10:12+00:00

Programmvorschläge
2019/2020

Szene mit Freunden am Bach
– zum 200. Geburtstag von Clara Schumann
am 13. September 1819

Johann Sebastian Bach Chromatische Fantasie und Fuge
Clara Schumann Soirées musicales op. 6
Felix Mendelssohn Variations sérieuses
***
Clara Schumann Variationen über ein Thema von Robert Schumann op. 20
Johannes Brahms Klaviersonate C-Dur op. 1

Szene mit Freunden am Bach: Das wäre wohl die treffendste Überschrift für dieses beziehungsreiche Programm, in dem sich um die thematische Zentralfigur Clara Schumann nicht nur der verehrte Kollege aus Leipziger Tagen, Felix Mendelssohn, sowie der ewige, mehr als kollegiale Verehrer Johannes Brahms geschmackvoll gruppieren, sondern auch – durch die sieben Variationen über ein Thema von Robert Schumann op. 20 – der Ehemann und durch Johann Sebastian Bachs Chromatische Fantasie und Fuge das überragende Vorbild aller hier versammelten Künstler zugegen ist. Daß das Opus 1 des jungen Brahms als unverkennbare Hommage an Ludwig van Beethoven das zweite Ideal der Freunde beschwört, verleiht der Werkfolge schließlich den allerletzten Zusammenhalt.

»C-Dur • c-Moll«

Joseph Haydn Sonata XVI:50

Franz Schubert Impromptus für Klavier op. 90 D 899

***
Ludwig van Beethoven Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 Pathétique

Ludwig van Beethoven Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111

Kaum mehr als dreißig Jahre trennen die vier Werke, die Konstanze Eickhorst unter dem Motto »C-Dur • c-Moll« für dieses Programm zusammengestellt hat. Der gemeinsame Zentraltron ist freilich nur eines der Elemente, die diese Welt der sogenannten Wiener Klassiker zusammenhält: Joseph Haydn, 1795 eben von seinem zweiten Londoner Triumphzug heimgekehrt, experimentiert in seiner letzten Klaviersonate mit den jüngsten Errungenschaften des Instrumentenbaus, ohne dessen Fortschritte Ludwig van Beethoven zwei Jahre später seine quasi symphonische Pathétique nicht hätte riskieren und Franz Schubert zum Ende eines kurzen Lebens die farblichen Ausdruckswerte seiner Sonaten und Impromptus nicht hätte erreichen können. Nur für den ertaubten »Titanen« gab es am Schluß keine Grenzen mehr: In seiner äußeren Abgeschlossenheit konnten Saiten bersten und Tasten klemmen – was er hörte, kam aus Regionen, in denen auch die letzten mechanischen Bedingungen abgestreift sind.

WZ Westdeutsche Zeitung 18 March 2006

»Konstanze Eickhorst masters the enormous pianistic challenges with breathtaking élan.«

Konstanze Eickhorst im Portrait bei klassik.com

»Eine CD sollte so lebendig klingen wie ein inspiriertes Konzert.« ... zum Interview